Gerhard Zeiler – ein Paradigmenwechsel ?

Es ist interessant zu beobachten, wie sich die diversen „Lobbys“ bereits in Stellung bringen. Der Falter schreibt Zeiler bereits herunter, die Krone hat den Coup gelandet, der voreilig geleakt wurde, um dem ihr verhassten Andreas Babler aufgrund seiner Medienförderung eins auszuwischen. Die Zeitungen der „Mitte“ – sofern es diese überhaupt noch gibt – ergehen sich bereits in Was-wäre-wenn-Analysen. Möchtegern-Politiker wie Stefan Zögling glauben, sich erlauben zu können, die Idee mit Gerhard Zeiler irgendwie beurteilen zu können.

Neuer politischer Standard

Dabei fehlt hier ganz Entscheidendes: Gerhard Zeiler könnte für eine Erosion in der österreichischen Innenpolitik sorgen. Nach Jahren der Absenz von Intellektualität, Wirtschafts–Know–how, Europäertum, Geopolitik und Vision hätte Zeiler die einmalige Chance, die komplette Politlandschaft zu ändern.
Und das weiß er auch ganz genau.

Unter Druck kämen dabei die NEOS (weil viele Linksliberale aus ihrem Nest geworfen wurden und in den NEOS die neue Hoffnung sahen), aber auch die FPÖ, die Proteststimmen im großen Stil auffängt.

Der Gewinner: Österreich

Wenn nun aber da jemand kommt, der frei von Eigeninteressen (er ist finanziell versorgt und benötigt kein Follow-up-Szenario mehr) die SPÖ von ihren Grundfesten herauf neu aufstellt, wird das ein neues Spiel der Kräfte.
Am Ende könnten der Standort und unsere Gesellschaft nachhaltig von dieser Transformation profitieren. Wichtig ist, dass er sich auch unter seinem politischen Mitbewerb kompetente Mitstreiter für dieses Unterfangen sucht und findet. Dann würden Österreich die spannendsten politischen Jahre seit Langem bevorstehen.

Eine erfreuliche Zäsur. Eine Trendwende. Ein Paradigmenwechsel.
Schau ma mal. Jetzt liegt es an der Vernunft jener SPÖ-Funktionäre, die das bewirken könnten. Und auch darauf stolz zurückblicken werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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